Grundschuldbestellung als Verfügung über das gesamte Vermögen

Olaf Muthorst

§ 1365 BGB: Ob durch eine Grundschuldbestellung über das gesamte Vermögen verfügt wird, verlangt eine wirtschaftliche Betrachtungsweise.

Bestellt ein Ehegatte eine Grundschuld, müssen bei der Frage, ob dies sein gesamtes Vermögen betrifft, in wirtschaftlicher Betrachtungsweise Nominalbetrag und Grundschuldzinsen einbezogen werden.

BGH, Urteil vom 07.10.2011 – V ZR 78/11, NJW 2011, S. 3783-3784

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