Das Projekt

Orientiert am Prinzip der amerikanischen Law Journals wurde an der Hamburger Fakultät für Rechtswissenschaft Ende des Jahres 2010 die neue juristische Fachzeitschrift HAMBURGER RECHTSNOTIZEN gegründet. Gestaltet wird diese Fakultätszeitschrift maßgebend von Studierenden der Rechtswissenschaft, vom Lektorat bis zum Vertrieb. Verantwortlich begleitet wird das Projekt von Juniorprofessor Olaf Muthorst.

Die HAMBURGER RECHTSNOTIZEN soll nicht nur der Kommunikation innerhalb der Fakultät dienen, sondern zugleich das wissenschaftliche Leben an der Fakultät nach außen repräsentieren. Sie deckt ein reichhaltiges Themenspektrum ab. So sind darin sowohl klassische Aufsätze namhafter Autorinnen und Autoren, Rechtsprechungsanmerkungen und Fachbuchrezensionen enthalten, als auch exzellente Klausuren und Examenshausarbeiten der Hamburger Fakultät für Rechtswissenschaft veröffentlicht. Überdies finden Interviews mit Persönlichkeiten der juristischen Zeitgeschichte bei uns ihren Platz. Das Angebot ist vielseitig, der Anspruch zugleich hoch und dem anderer Fachzeitschriften vollkommen vergleichbar.

Insbesondere Studierende haben so die Möglichkeit, überdurchschnittliche Klausuren und Hausarbeiten aus „ihrer“ Fakultät zu lesen, die noch dazu sorgfältig lektoriert und kommentiert worden sind. Aber nicht nur Vorbild-, auch Anspornwirkung will die HAMBURGER RECHTSNOTIZEN entfalten. Schließlich steht damit allen Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden ein Publikationsorgan für eigene, hochwertige wissenschaftliche Beiträge zur Verfügung – einer Gruppe also, die es auch bei bester Qualität anderswo nicht leicht hat, sich gegen die Konkurrenz etablierter Autorinnen  und Autoren durchzusetzen. Dass Beiträge von „richtigen“ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ebenso willkommen sind wie die von ausgewiesenen Praktikerinnen und Praktikern, versteht sich von selbst.

Im April 2011 ist Heft 1 der HAMBURGER RECHTSNOTIZEN mit einer Erstauflage von 900 Stück erschienen. Fortan reflektiert die Zeitschrift halbjährlich auf ca. 100 Seiten die gesamte Bandbreite rechtswissenschaftlicher Aktivitäten.